"Photographieren ist mehr
als nur auf den Auslöser drücken."


Diesen äußerst denkwürdigen und bedeutsamen Satz soll die gar nicht so unbedeutsame Fotografin Bettina Rheims gesagt haben. Was sich hinter dem kleinen Wörtchen „mehr“ versteckt, ist das Thema meiner Webseite.

Motivation

geschrieben von Nino Rossi



Hallo Leute, ich hatte mir eigentlich vor genommen hier auf dem Blog aktiver zu sein. Derzeit plagt mich eine depressive Phase, was der Auslöser ist/war weiß ich bis heut nicht. Aber ich will mir jetzt selber in den Hintern treten und versuchen aus eigener Kraft wieder aus diesem Loch zu kommen. Aus diesem Grund habe ich mir in den letzten Tagen mehrere Podcasts angehört zum Thema „MindSet“ und „Selbstfindung“. Im Moment bin ich dabei mir Videos und Podcast von „David Lengauer“ anzusehen und die gesagten Worte zu verinnerlichen. Und es wird mir bewusst wieviel Zeit ich in meinem Leben eigentlich schon mit Sinnlosem Mist vergoldet habe und wie oft ich Kraft in Dinge gesteckt habe, welche mich nicht weitergebracht haben.

In einem Podcast gab es die Frage „Wie kannst du so Motiviert sein?“ Darauf antwortet „David Lengauer“ „Wie kann man dies nicht? In 60 Jahren ist alles vorbei und man kann dann nichts mehr ändern.“ Dieser Satz geht mir seid dem nicht mehr aus dem Kopf. Im späteren Verlauf sagt er auch, dass man nicht so viel über Dinge nachdenken solle, ob man dies so oder so machen soll, sondern einfach anpacken und loslegen. Ich möchte euch auf diese Reise mitnehmen und ab sofort regelmäßig (2- bis 3-mal im Monat) hier den aktuellen Stand meines MindSets schreiben… Also folgt mir und vielleicht kann ich den einen oder anderen mit nehmen auf meine Reise und wir gehen ein Teil zusammen…

Ich wünsche euch alles Gute und freue mich, wenn Ihr mich begleitet….



Besuch eines Drehortes – Hausen

geschrieben von Nino Rossi



Wir waren am Drehort der aktuellen Sky-Horror-Serie „Hausen“ und haben uns einmal die Räumlichkeiten dort angeschaut. Die Wohnungen und Klingeln in den langen Gängen waren unheimlich, aber dennoch interessant, wenn man die Serie kennt. Den Ort an sich kennen wir aber schon seit ein par Jahren, es hat sich aber viel verändert… Schauen was die Zukunft noch bringt…



500 Meter Einkaufsstraße – Die Tauentzienstraße

geschrieben von Nino Rossi



Mit dem KaDeWe, welches 1907 erbaut wurde entwickelte sich die Straße von einer Wohnstraße in eine Geschäftsstraße. Bis heute und als Verlängerung des Kurfürstendamms eine bekannte Sehenswürdigkeit im Westen von Berlin. Mit dem Europacenter und der Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche eine schöne Spaziermeile, mit vielen interessanten Geschäften. Aber als ich in der nächtlichen Zeit dort war, konnte ich die Ruhe genießen und einige Fotos machen…



Herbstlicher Besuch auf dem jüdischen Friedhof

geschrieben von Nino Rossi



Mitte Oktober habe ich zusammen mit meiner Frau den jüdischen Friedhof in Berlin erkundet. Zu Zeiten von Corona ein Ort an dem man noch etwas ruhe und frische Luft schnuppern kann. Zudem ist die Friedhofsanlage sehr schön gestaltet und beinhaltet einige sehr alte Grabstätten. Mit den Jahren sind leider auch schon viele zerfallen, aber vereinzelt findet man auch frische Gräber aus den letzten 2 Jahren. Was ich im Unterschied zu anderen Friedhöfen nicht wusste (aber mich vorher schlau gemacht) dass man hier eine Kopfbedeckung tragen muss.


Was mir diesmal auch wieder aufgefallen ist, das auf vielen Gräbern keine Blumen gelegt wurden, sondern Steine. Diese Sitte ist kein Ritual der Religion und auch nicht in den jüdischen Schriften zu finden, sondern ein uralter Brauch. Er stammt aus der Zeit, in der Juden auf der Flucht aus Ägypten durch die Wüste zogen. Dort gab es keine Blumen und auch keine schönen Grabsteine. Wenn jemand gestorben war, brachten die Angehörigen zur Bestattung kleine Steine mit und schichteten sie auf dem Grab auf. Damit schützten sie den Leichnam vor wilden Tieren. Gleichzeitig markierten sie das Grab, damit Besucher es später finden konnten. Auf jüdischen Friedhöfen geht es aber auch um die Gleichheit aller Menschen. Niemand soll durch übertriebenen Blumenschmuck über andere gestellt werden. Und dieser Ansatz finde ich gut, findet man seltener auch auf anderen Friedhöfen.
Ich kann diesen hier nur empfehlen:
Jüdischer Friedhof Weißensee, Herbert-Baum-Straße 45, 13088 Berlin